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Let's do a workshop together
Christine Fischler
Lalita Akramova
Laura Reither
Leonie Kaltenegger
Manuela Sevignani
Margherita Wirnsperger
Paul Jürgens
Die Poolleiter ist das Key Visual des Grafik-Labors 2022. Mit ihr stellen wir die Verbindung zum diesjährigen Leitmotiv „Am Rand“ her. Dafür wird die Poolleiter aus ihrem Zusammenhang gerissen und steht symbolisch als verbindendes Element zwischen den Rändern. Die zweckentfremdeten Schwimmbadleitern sind als Objekte auch auf dem Gebäude des Alten Hallenbads sowie auf der Freiluftbühne zu sehen, zudem werden sie ins Festival-Leitsystem als Orientierungspunkte integriert. Durch diese Entkontextualisierung entsteht ein subversiver, humorvoller Moment. Daneben dient das Raster als System für die Anordnung der einzelnen Elemente, es macht darüber hinaus eine Ebene sichtbar, die im Design normalerweise verborgen bleibt. Die Typografie wird in einem Tape-Look eingesetzt, um die DIY-Kultur des Festivals zu unterstreichen. Randabfallend und überlappend verwendet, entsteht so eine weitere Annäherung an das Thema. Die Idee hinter dem Visual ist, Grenzen und Kanten auf vielfältige Weise zu definieren. Optisch erinnern Raster und Leiter außerdem an das Innere eines Schwimmbeckens.

Generator Leitmotiv/Thema: „Am Rand“
Im Rahmen des Generator 2022 hatten wir, eine Gruppe von 7 Designern, die Möglichkeit, unter der Leitung von Michael Marte die visuelle Identität des diesjährigen poolbar Festivals zu gestalten.

Gemeinsam als Gruppe setzten wir von Anfang an Ideen um und kamen unserem Konzept von Tag zu Tag näher, bis wir schließlich einen roten Faden fanden und das Design im Team umsetzen konnten. Während des gesamten Prozesses war Michael da und hat uns über die Schulter geschaut. Er hat uns viel Freiheit gelassen und sich kaum eingemischt. Wenn es Fragen oder technische Probleme gab, hatte Michael die richtige Antwort oder hat das technische Problem in den Griff bekommen.

Am Anfang waren wir noch sehr verstreut und hatten als Gruppe Mühe, uns auf ein Konzept zu einigen. In den ersten zwei Tagen haben wir etwa 90 verschiedene Plakate erstellt, einige hatten kleinere Detailunterschiede, andere basierten auf einem völlig anderen Konzept. Dadurch, dass wir so viel produzierten, hatten wir eine große Auswahl und konnten gut erkennen, was funktionierte und was nicht so gut funktionierte. Der Poolbar-Generator hat sehr viel Spaß gemacht! Dazu hat auch Michael Marte beigetragen, der uns mit seiner Herangehensweise, seiner Motivation und einfach seiner humorvollen und tollen Art eine große Hilfe war.

Wir als Team haben diese Freiheit und das daraus resultierende Vertrauen in uns als Designer sehr geschätzt. Auch unsere Gastkritikerin Maris Nisu war für den Prozess unverzichtbar, denn als Außenstehende gab sie uns genau in den richtigen Momenten Denkanstöße und hilfreiche Tipps. Die Arbeit, der Austausch und die Dynamik in der Gruppe waren vom ersten Tag an etwas ganz Besonderes und trotz oder vielleicht gerade wegen der großen Gruppe konnten wir viel voneinander lernen.

Es waren sehr intensive, lustige, schöne aber auch sehr lehrreiche Tage (sowohl in Vorarlberg als auch in Wien) und wir als Designer werden noch lange von dieser Zeit profitieren.

Paul Jürgens
(Fakultät für Gestaltung,
Darmstadt, Deutschland)
Generator 2021
Stella Kucher
Isabella Schweizer
Konstantin Wagner
Jamila Li Althaler
Die Gestaltung der Identität des Poolbar Festivals im Schatten der Pandemie war ein echtes Privileg. Im Laufe des Ideenfindungsprozesses einigte sich das Grafikteam darauf, das Thema in einem Plakatkonzept umzusetzen, das spielerisch mit den Besuchern interagiert. Das Ergebnis war ein Plakat-Aufkleber-System, das sowohl krisensichere Informationen (Plakat 1: Ort, Name, Website) als auch Informationen vermittelt, die aufgrund der sich ständig ändernden Situation noch ungewiss sind (Plakat 2: Besetzung, Datum, Info).Die visuelle Ästhetik wurde von einem Covid-19-Testformular inspiriert, das zum einen unpersönliche Kommunikation symbolisiert: Die Sicherheitsstreifen des Formulars fließen als Hauptelement in die erste Plakatvariante ein. Andererseits erinnert das grüne Bildrauschen (Streifen) an Wiesen oder auch Wasser und verweist auf das Poolbar Festival, das durch die Pandemie verunsichert bleibt. Das Rauschen symbolisiert auch die Leere. Die Kälte dieser Form wird jedoch durch humorvolle Illustrationen durchbrochen, die Persönlichkeit und Menschlichkeit zurückbringen. Diese fungieren als „Funny Reminders“ („Take care of yourself and others!“) und fließt auch in den Merchandise ein.

Generator Leitmotiv/Thema: „Teilsein“
Im Rahmen des Generator 2021 hatten wir, eine 4-köpfige Kreativgruppe, die Möglichkeit, unter der Leitung von Michael Marte die visuelle Identität des diesjährigen poolbar Festivals zu gestalten. Gemeinsam setzten wir von Anfang an Ideen um und kamen unserem Konzept von Tag zu Tag näher, bis wir schließlich einen roten Faden fanden und das Design im Team umsetzen konnten.

Michael Marte war uns mit seiner Herangehensweise, Motivation und einfach humorvollen und tollen Art eine große Hilfe und das Beste, was uns als junge Designer passieren konnte. Auch Gastkritiker David Einwaller wäre in dem Prozess unverzichtbar gewesen, denn als Außenstehender hat er uns genau in den richtigen Momenten Denkanstöße und hilfreiche Tipps gegeben und ist wirklich die Extrameile für uns gegangen.

Die Arbeit, der Austausch und die Dynamik in der Gruppe waren vom ersten Tag an etwas ganz Besonderes und Schönes, wie man es sich in der Ausbildung oft wünscht. Am Ende dieser wunderbaren neun Tage war eines klar: Wir werden auch nach dieser Erfahrung in Kontakt bleiben und eventuell weiter gemeinsam an Projekten arbeiten. Der Abschied am Ende dieser Tage fiel uns schwerer als gedacht, denn im gesamten poolbar-Team herrschte eine außergewöhnliche und familiäre Atmosphäre und wir sind schnell zusammengewachsen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und das gesamte poolbar-Team für die unvergessliche Zeit.

Konstantin Wagner
Neue Hochschule für Gestaltung
Grafik- & Informationsdesign
Generator 2020
Alessia Meyer
Fabienne Lentes
Gemeinsam haben wir uns intensiv mit dem flüchtigen Phänomen des Glücks auseinandergesetzt. Dies führte zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Thema und zu der Erkenntnis, dass Glück zwar langfristig eine Konstante haben kann, aber auch sehr fragmentiert als kurzfristige Momente erscheinen kann, die vorübergehend „auftauchen und verschwinden“. Daraus entstand die visuelle Übersetzung der Blase, die diese Qualitäten des Glücks verkörpert. So findet das Design auch eine Verbindung zum Festival. Um den Zustand des Augenblicks zu verstärken, wurden die Blasen mit lautmalerischen Ausdrücken gefüllt.
Es hat großen Spaß gemacht, Teil des Generators zu sein. Wir haben in einem kleinen Team an der grafischen Identität des Festivals gearbeitet und uns eine Woche lang intensiv mit der Gestaltung in verschiedene Richtungen beschäftigt.

Michael unterstützte uns, gab uns wertvolle Tipps und half uns, unsere Ideen weiterzuentwickeln. Am Ende entstand ein Ergebnis, das sich aus den verschiedenen Ideen aller Mitwirkenden zusammensetzte. Besonders gefallen hat mir die interdisziplinäre Zusammenarbeit, so wurden die Entwürfe und Entwicklungen der einzelnen Teams oft mit Mitgliedern anderer Teams diskutiert und analysiert.

Durch das so generierte Feedback war es möglich, in sehr kurzer Zeit sehr große Fortschritte zu machen.

Alessia Meyer →
Lucerne University of Applied Sciences and Arts
HSLU · Department of Graphic Design
Irene Martinez
Iris Karl
Nicolas Alexander Tschaikner
Xia Lu
Gemeinsam haben wir uns intensiv mit dem flüchtigen Phänomen des Glücks auseinandergesetzt. Dies führte zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Thema und zu der Erkenntnis, dass Glück zwar langfristig eine Konstante haben kann, aber auch sehr fragmentiert als kurzfristige Momente erscheinen kann, die vorübergehend „auftauchen und verschwinden“. Daraus entstand die visuelle Übersetzung der Blase, die diese Qualitäten des Glücks verkörpert. So findet das Design auch eine Verbindung zum Festival. Um den Zustand des Augenblicks zu verstärken, wurden die Blasen mit lautmalerischen Ausdrücken gefüllt.
Neun Tage lang hatte ich die Gelegenheit, an dem Grafik-Workshop in Poolbar Generator unter der Leitung des Designers Michael Marte teilzunehmen. Rückblickend kann ich meine Erfahrung nur mit positiven Worten beschreiben. Obwohl wir uns im Grafik-Workshop noch nicht kannten, arbeiteten wir vom ersten Tag an ganz natürlich als Team zusammen, die Atmosphäre war freundschaftlich und frei von Druck, was unseren Arbeitsablauf motivierte.

Die Tatsache, dass wir ein internationales Team aus Studenten aus Österreich, China und Spanien waren, war ein weiteres Highlight des Workshops. Wir haben uns gegenseitig neue Referenzen und Standpunkte vermittelt, was unseren multidisziplinären Designprozess noch vielfältiger gemacht hat.

Michael hat uns während des gesamten Prozesses sehr unterstützt und uns dabei geholfen, unseren persönlichen Ansatz für das Hauptkonzept zu finden. Dies war auch deshalb möglich, weil die Beziehung zwischen den Studenten und dem Workshopleiter sehr entspannt war und wir das Gefühl hatten, dass wir alle fünf Teil des Designs waren.

Er förderte unsere Ideen und wir entwickelten mehr als 4 verschiedene Identitätsdesign-Alternativen. Er stellte auch eine gute Verbindung zwischen uns und den anderen Teams her und gab uns die Möglichkeit zu lernen, wie man mit anderen Kreativen aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeitet.

Wir gaben uns gegenseitig Feedback und arbeiteten schließlich zusammen und kombinierten unsere Konzepte. Ich würde ohne Zweifel sagen, dass ich in dieser Woche mehr von meinen Teamkollegen und dem Designprozess gelernt habe, als im gesamten Semester.

Irene Martínez
MA Kommunikationsdesign-Studentin
FH Joanneum Graz
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